| Altblockflöte*
in f’ nach Debey, Die Flöte zeichnet sich durch eine sehr flache, enge Kernspalte
aus und besitzt dadurch einen extrem flexiblen Ton. DEBEY, flämisch (1. Hälfte 18. Jh.), Die Meinung von Waterhouse, dass Debey Franzose war,
teile ich nicht. Die Lesart des Stempels „de Bey“ ist niederländisch
(moderne Schreibweise „de bij“) und bedeutet wörtlich
„die Biene“. Er war wahrscheinlich (Süd)-Niederländer,
also Flame. Die Bauweise der Blockflöte würden dies nahe legen. Lit.: G.M. Klemisch, „Zur Bauweise der Blockflöte
um 1700 und Möglichkeiten des Nachbaus,“ in SAIM, Beiheft
12, Michaelstein/Blankenburg, 1992, S. 47 |