Traversflöte in d’ nach Kirst,

a=415 Hz
vierteilig, Buchsbaum, Elfenbeinfassungen, Gis-Klappe,
Stimmzug auf Wunsch
andere Hölzer (Grenadill, Ebenholz) auf Anfrage.



Friedrich Gabriel August Kirst, 1750 (Dresden)-1806 (Berlin), tätig in Potsdam
Signierung: F.G.A. KIRST; POTSDAM

Kirst lernte bei August Grenser in Dresden und arbeitete 1768 bis 1770 bei C.F. Freyer in Potsdam. Nach Freyers Tod 1772 heiratete er dessen Witwe Eva Maria und führte die Werkstatt weiter. Nach Tromlitz waren Freyer und Kirst die Flötenbauer, die die Quantz`sche Flöte nach dessen Angaben bauten. (Vgl. Info-Blatt Quantz)
Nicolai teilte 1779 mit, „Flötenmacher Kirst (im holländischen Revier) bekömmt Gehalt vom Könige“.
Die originale Vorlage in Privatbesitz weist typische Bohrungs-Merkmale freilich nicht der Quantz’schen Flöte sondern solche der Instrumente August Grensers auf.